Kulturdenkmäler [Touristikführer]
Fotogalerie »Entlang der adriatischen Küste und auf den Inseln gibt es zahlreiche Denkmäler, unter denen viele auf Grund ihrer Schönheit und ihres Kunstwertes verdient haben, ins Register des Weltkulturerbes von UNESCO eingetragen zu werden. UNESCO hat mit Recht Größe, Schönheit und Wichtigkeit dieser Denkmäler erkannt, und wir laden Sie ein, sie auf Ihrer Reise durch Kroatien kennen zu lernen. Wenn Sie nach Poreč, Split, Trogir, Šibenik oder Dubrovnik kommen, werden Sie ihre Schönheit auch selber entdecken, auch wenn Sie kein Kunsthistoriker sind. Verpassen Sie nicht die Möglichkeit, die Arena in Pula, die Donatuskirche in Zadar oder die Glockentürme auf der Insel Rab zu besichtigen.
Split: Diokletianpalast
Der Bau dieses prächtigen Palastes begann im Jahre 295 n. Chr. und dauerte bis ins Jahr 305. Kaiser Diokletian verbrachte in ihm seine letzten Lebensjahre. Der Palast hat einen viereckigen Grundriss mit der Größe 215 x 180 m und bedeckt eine Oberfläche von 38 500 qm. Dieses am besten erhaltene antike Gebäude Kroatiens ist aus dem Stein der Insel Brac gebaut. Es verbindet Elemente der antiken Villa mit denen eines befestigten Schlosses. Der Diokletianpalast ist der Stadtkern des heutigen Split. Während des 5. und 6. Jahrhunderts wurde der Palast quasi zu einer Wohnanlage und am Ende des 19. Jahrhunderts leben in 280 Häusern innerhalb des Diokletianpalastes über 2600 Menschen. Heutzutage dienen seine Keller als Ausstellungsräume und die offenen Plätze der monumentalen Anlage haben sich in attraktive Sommerbühnen für kulturelle Ereignisse verwandelt.
Dubrovnik
Die Welt kennt Dubrovnik als eine Stadt mit herausragenden kulturgeschichtlichen Denkmälern. Der gesamte Altstadtkern hat die UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt. Die im 7. Jahrhundert gegründete Stadt wird von einer 2 km langen Mauer umgeben, die man zu den massivsten Verteidigungsbauten Europas zählt. Bis zu 25 Meter hohe und bis zu 6 Meter dicke Mauern fassen mit ihren insgesamt 36 Türmen und Befestigungsanlagen die wunderschönen Straßen der Altstadt ein, die an Gebäuden und Palästen aus allen Epochen der berühmten Dubrovniker Republik stammen. Wenn man durch Dubrovnik spaziert, auf dem Stradun Kaffee trinkt und an den alten Mauern vorbeischlendert, dann hat man das Gefühl, als besuchte man eine lebende Galerie der Stile und Geschichtsepochen.
Porec: Euphrasius-basilika
Diese Basilika, deren Bau im 6. Jahrhundert begann, hat bis heute zahlreiche Veränderungen erlebt. Auf dem ursprünglichen Gebäude aus frühchristlicher Zeit steht mittlerweile die dritte Basilika. Diese wurde im gotischen Stil errichtet. Obwohl das Gebäude selbst durch Erdbeben, Kriege und Brände beschädigt wurde, sind die authentischen Bodenmosaike aus dem 5. Jahrhundert erhalten geblieben. Sie bilden ein repräsentatives Beispiel für die frühchristliche Malerei. Die Darstellung Christus, die Figuren der Märtyrer und Märtyrerinnen ebenso wie die faszinierende Gestaltung der Muttergottes auf dem Thron begeistern durch ihre filigrane Ausarbeitung. Die ältesten Fragmente des Mosaiks datieren aus dem 3. Jahrhundert.
Trogir: Der historische Stadtkern
Der alte Stadtkern aus dem 13. Jahrhundert ist in der UNESCO-Liste als Höhepunkt der Steinmetz- und Bildhauerkunst eingetragen. Die Stadt setzt sich aus zwei Teilen zusammen: aus dem östlichen und dem westlichen, die von einer gemeinsamen Mauer mit Wehrtürmen umgeben werden. Innerhalb der Mauern besitzt jedes Haus sein eigenes Wappen und seine eigene Inschrift. Der zentrale Platz und die Kathedrale wurden auf einem Platz errichtet, an dem sich früher ein antiker Tempel befand. Das erhaltene Portal der Kathedrale aus dem 13. Jahrhundert, ein Werk des Meisters Radovan, zeigt Szenen aus dem Evangelium. All das verwandelt zusammen mit den zahlreichen virtuos gemeißelten Skulpturen und Reliefs die Straßen dieser Stadt in ein Denkmal menschlicher Meisterschaft.
Sibenik: Dom des heiligen Jakov
Die Kathedrale von Sibenik ist in Kroatien das bedeutendste architektonische Denkmal aus der Zeit der Renaissance. Der Bau der aus Kalkstein und aus Marmor von der Insel Brac errichteten Kirche wurde 1431 begonnen und im Jahre 1536 abgeschlossen. Die letzte Bauphase beaufsichtigten die Meister Juraj Dalmatinac und später Nikola Firentinac, die für das monumentale Aussehen der Kathedrale verantworlich sind.Den äußeren Fries der Kirche schmücken 72 Renaissanceporträts von herausragenden Persönlichkeiten aus der damaligen Zeit, die das herausragende Können ihrer Meister bezeugen. Auch deshalb hat die Sibeniker Kathedrale es verdient, zum Weltkulturerbe gezählt zu werden.
Foto source: adriatica.net und die kroatische Zentrale für Tourismus
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